Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Epidemiologie

06.4.2015

Jährlich werden in den USA die Daten des nationalen Krebs Instituts (National Cancer Institute), die Daten des Centers für Disease Control and Prevention, der North American Association of Central Cancer Registries und die Daten des National Center for Health Statistics ausgewertet. Publiziert werden die neuen Krebserkrankungen und Todesfälle.

Unverändert zu den Vorjahren verringerte sich die Tumorinzidenz bei Männern jährlich um 1,8 Prozent. Die tumorspezifische Mortalität bei Lungenkarzinome, Darmkrebs, Mamakarzinom und Prostatakrebs  verringerte sich ebenfalls um 1,8 Prozent p.a.

Fazit: Das Prostatakarzinom bleibt weiterhin der häufigste Tumor des Mannes und steht bei der tumorspezifischen Mortalität an zweiter Stelle.

Interessant: Unter Einbeziehung der Komorbiditäten zeigte sich 2014 bei Männern (ebenfalls in den USA)im Alter von 66 bis 74 Jahren eine Prostatakarzinomsterblichkeit zwischen 1,8 und 3,8 Prozent. Bei Männern in der Altersgruppe 75-84 Jahre stieg die nicht-tumorbedingte Todesursache auf über 40 Prozent an. Bei Männern mit einem fortgeschrittenen bzw. metastasierten Prostatakarzinom liegt die tumorbedingte Sterblichkeit zwischen 55 und 66 Prozent, unabhängig von der Komorbidität.

Quelle Siegel, Miller, Jemal: Cancer Statistics 2015

April 2015 WDF



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