Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Denosumab Nebenwirkungen und Halbwertzeit

18.11.2015

Beiträge-Auszüge aus Fundstellen im Internet:

Die Effekte von Denosumab sind reversibel. Dies konnten Forscher anhand der Serumkonzentration von CTX, einem Marker der Knochenresorption, nachweisen. In Studien sanken die CTX-Spiegel innerhalb von drei Tagen nach der Injektion um etwa 85 Prozent und blieben für sechs Monate auf reduziertem, aber wieder ansteigendem Level. Folgte keine Injektion mehr, erreichten die CTX-Serumwerte innerhalb von neun Monaten wieder ihr Ausgangsniveau.

Der Antikörper verbessert auch die Knochenmineraldichte, was mehrere Studien zeigten. Nach einem, zwei und drei Jahren war eine höhere Knochendichte an Lendenwirbelsäule, Hüfte und Schenkelhals sowie anderen Skelett-Messpunkten nachweisbar (im Vergleich zur Placebogabe). In Verlängerungsstudien blieb der Nutzen über vier und sechs Jahre erhalten. Eine erhöhte Knochenmineraldichte und ein reduziertes Risiko für Wirbelkörperbrüche wurden in einer dreijährigen Studie ebenfalls für Männer mit Prostatakarzinom nachgewiesen.

Laut Fachinformation waren Infektionen der Harnwege und der oberen Atemwege, Ischiassyndrom, Obstipation, Hautausschläge und Gliederschmerzen häufige Nebenwirkungen. Hautinfektionen, vor allem bakterielle Entzündungen des Unterhautgewebes, waren unter Placebo und Denosumab gleich selten, können aber schwer verlaufen.

Fallberichte liefern Hinweise darauf, dass der monoklonale Antikörper Denosumab in seltenen Fällen zu einer Vaskulitis (Unter dem Begriff Vaskulitis werden entzündliche Erkrankungen der Blutgefäße Arterien, Arteriolen, Kapillaren, Venolen und Venen zusammengefasst)

Zu Hautinfektionen, vor allem zu bakteriellen Entzündungen des Unterhautgewebes, kam es in Studien unter Denosumab nicht häufiger als in der Plazebo-Gruppe (Scheinmedikament).



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