Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Lebensqualität und Kommunikation mit dem Arzt

13.7.2016

Eine langfristig angelegte klare Kommunikation zwischen Arzt und Patient, die beide Seiten zufriedenstellt, fördert die Lebensqualität bei Prostatakrebs. Das belegen jetzt die Daten einer großen deutschen Versorgungsstudie.

Männer nach einer radikalen Prostatektomie profitieren in den Folgejahren von einer optimalen Arzt-Patient-Interaktion. Das schlägt sich deutlich in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQoL) nieder, wie aus den Ergebnissen der deutschen HAROW-Studie hervorgeht.

 

 

Patienten, die sich gut von ihren Ärzten unterstützt fühlten, erreichten höhere Werte bei der Beurteilung der emotionalen Auseinandersetzung mit der Krankheit. Patienten mit Komorbiditäten beurteilten ihre globale Lebensqualität schlechter (per Freagebogenaktion).

Gemeinsame Entscheidungen

Patienten mit Partnerinnen schnitten zwar besser ab, allerdings nicht jedoch bei der Beurteilung der funktionellen Parameter wie Inkontinenz und Impotenz.

aus Ärztezeitung 03.05.2016

Mein Fazit: Bestätigt werden meine Beobachtungen von 17 Jahren mit Prostatakrebs und unzähligen Besuchen bei Urologen, Onkologen, Radiologen und Nuklearmedizinern. Meine globalen Lebensqualität sind deutlich besser, je mehr ich beim behandelnden Arzt in die Entscheidung mit eingebunden war. Ganz sicher hätte ich andernfalls die Arztzvorschläge kaum akzeptiert oder gar zu eigen gemacht.

Juli 2016 WDF

 

 

 

 



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