Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

CART T-Zellen

26.6.2017

CAR-T-Zellen lösen ein zentrales Problem der Krebstherapie: Die Bekämpfung von Tumoren, die für das Immunsystem unsichtbar sind. Denn jeder Krebs entwickelt im Laufe der Zeit ein gute Tarnung, die in vor Angriffen schützt. Am Ende dieser Entwicklung - Immun-Editing genannt - sind die Immun­zellen weitgehend blind und der Krebs kann sich unbehelligt im Körper ausbreiten.

 

 

Mediziner entnehmen dem Patienten T-Zellen und infizieren sie mit einem gutartigen Virus. Das Virus enthält Erbinformationen in Form von RNA, die es den T-Zellen ermöglicht, einen Oberflächenrezeptor herzustellen, der ein spezifisches Antigen auf der Tumorzelle erkennt.
Die biotechnisch produzierten CAR-T-Zellen können nun Tumorzellen, die das Ziel-Antigen präsentieren, aufspüren und zerstören.

 

Wie verändern CAR-T-Zellen die Behandlung hämatologischer Tumoren? Hämatologische Tumoren sind Krebserkrankungen des Blut- und Lymphsystems, insbesondere Leukämien und Lymphome. CAR-T-Zellen können sich weitgehend ungehindert im Blut bewegen, wo auch die entsprechenden malignen Zellen oft zirkulieren. In klinischen Studien eliminieren sie bei 90 Prozent der Patienten, die an aggressiver Leukämie leiden, jede Spur der Erkrankung. 

Juni 2017 WDF



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