Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Wundermittel

28.5.2010

Wir Krebskranke fragen uns immer: "Was kann man noch gegen den Krebs machen?". Denn es plagt uns möglicherweise unser "schlechtes"; Gewissen, vorher nicht genug getan zu haben.

Im Kampf gegen den Prostatakrebs werden gern Thymustherapie,
Misteltherapie,
Enzymtherapie,
Hochdosis Vitamin C,
PC-SPES,
SPES,
Selen,
Vitamin D3,
Pillen von Dr. WasWeissIch
usw.
propagiert und erfolgreich verkauft. Es gibt Kranke, die schwören darauf.

Wenn es denn tatsächlich so einfach wäre, wüssten unsere Ärzte doch sicher auch davon oder erst recht die Krankenkassen. Aber jeder Mann kann sein Geld ausgeben, wie es ihm beliebt oder er von Heilung überzeugt ist.

Nur, wenn der PSA-Wert trotzdem noch ansteigt? Was dann? Noch mehr von den Mittelchen? Es gibt Kranke, verunsichert und verzweifelt, die kaufen in einer solchen Situation alles, Hauptsache der Verkäufer (richtig gelesen: Verkäufer, nicht der Arzt!) verspricht ihnen Heilung.

Ein Betroffener (Uwe Peters) schrieb mal dazu: "...Meine Antwort ist ganz einfach:

Ergänzung:
aus einem Interview der WamS eine Stellungnahme von Prof. Sawicki, IQWiG, Köln:

Ebenso muss vor Medikamenten gewarnt werden, die keinen Nutzen haben. Denn jedes Medikament hat einen potenziellen Schaden. Der kann nur dann akzeptiert werden, wenn er auf der anderen Seite durch einen Nutzen aufgewogen wird. Außerdem kann das Unwirksame dem Patienten auch dadurch schaden, dass man eine wirksame Therapie unterlässt.
siehe auch den Beitrag zu diesem Thema, der auf der Webseite des Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe BPS veröffentlicht wurde Dr. Hittich... letzte Aktualisierung im Mai 2010

 

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.



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