Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Prostatakrebs

11.1.2012

Grundsätzlich:

Prostatakrebs Prostatakrebs ist die zweithäufigste Todesursache bei Männern mit Krebs. Prostatakrebs wächst in der Regel langsam und führt selbst nicht zum Tode – wenn er auf die Prostata begrenzt bleibt. Leider kann der Krebs aber außerhalb der Prostata in andere Körperteile streuen, wenn die Zellen, aus denen das Prostatakarzinom besteht, so lange in der Prostata gewachsen sind, dass sie eine kritische Masse hinsichtlich Größe und Anzahl der Zellen erreicht haben. Wenn die Zellen einmal aus der Prostata hinaus gelangt sind, können sie sich in den Knochen, der Leber, dem Gehirn, der Lunge, dem Rückenmark oder wo anders ansiedeln. Wenn dies geschieht, kann der Krebs, der zunächst nur lästig war, schmerzhaft und schließlich auch tödlich werden. Und hin und wieder wird er tödlich, lange bevor jemand von seiner Existenz weiß.


Der bösartige Tumor der Prostata (Vorsteherdrüse) ist einer der häufigsten Krebsarten bei Männern über 50 Jahre. Die Häufigkeit nimmt mit steigendem Lebensalter zu.

Die Ursache ist unbekannt, es scheint eine Hormonabhängigkeit zu bestehen, aber auch Einflüsse der Ernährung (tierische Fette, Fleischkonsum etc.) scheinen einen Einfluß zu haben.

Die familiäre Häufung des Prostatatumores deuten auf eine genetische Ursache hin.

Der Prostatakrebs wächst im allgemeinen sehr langsam und verursacht zunächst keine oder nur gering wahrnehmbare Symptome.

Bei zunehmender Größe des Tumors stellen sich jedoch Beschwer- den ein wie z.B. erschwertes oder häufiges Wasserlassen, schwacher oder unterbrochener Harn- strahl, die Blase kann nicht vollständig entleert werden.

Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung beim Mann: Jährlich erkranken etwa 48.000 Männer neu an diesem Tumor der Vorsteherdrüse (Zahlen von 2006). Eine erschütternde Zahl!

Die blaue Broschüre Prostatakrebs klärt über Risikofaktoren auf, die die Entstehung von Prostatakrebs begünstigen können, beschreibt Warnzeichen, die eine beginnende Krebserkrankung signalisieren und informiert über Möglichkeiten der Früherkennung.

Sie wendet sich an betroffene und interessierte Männer, aber auch an deren Partnerinnen.

Hier kann die blaue Broschüre Prostatakrebs angefordert werden:

Deutsche Krebshilfe e.V. Thomas-Mann-Str.40 Postfach 1467 53111 Bonn

Tel. 02 28/7 29 90-0 Fax 02 28/7 29 90-11 Email deutsche@krebshilfe.de

Ergänzung:
Krebsarten beim Prostatakrebs

• hochdifferenziertes Adenokarzinom ( ca. 13 % )

• wenig differenziertes Adenokarzinom ( 55 % )

• kribriformes Karzinom (ca. 2 % )

• (anaplastisches) solides Karzinom (30 % )

Aktuell Zusammengefasst: häufigste männliche Tumorerkrankung. Jährlich erkranken in Deutschland ca. 64.000 Männer an Prostatakrebs (Stand 2011). Abhängig vom Stadium und von zahlreichen individuellen Parametern wie z. B. Komorbiditäten stehen neben den Standardverfahren Radikale Prostatektomie, Strahlentherapie und Hormonbehandlung heute auch alternative Therapieverfahren zur Verfügung.

letzte Aktualisierung Januar 2007/im Januar 2012

 

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Vorträgen von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.



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