Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Gibt es bei Prostatakrebs ein erhöhtes Darmkrebsrisiko?

24.4.2011

Australische Wissenschaftler haben für Darmkrebspatienten ein erhöhtes Risiko festgestellt, an Prostatakrebs zu erkranken. Ob auch umgekeht, Prostatakrebspatienten besonders gefährdet sind, einen Tumor im Darm zu entwickeln, blieb ungeklärt.

Hintergrund war die Überlegung, insbesondere eine Strahlentherapie könne bei Prostatakrebspatienten zu einem Tumorwachstum im Darm führen.

Dr. Frank Kahmann, Berlin sagt zu diesem Thema:

Es gab im Jahr 2010 eine Studie aus Buffalo(USA), die einen Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und einem erhöhten Risiko für Adenome im Darm zeigte. Aus diesen Adenomen, die zunächst gutartig sind, kann ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines Darmkrebses bestehen. Andere Studien sind mir nicht bekannt.
Es gibt eine Erhöhung des Darmkrebsrisikos für Patienten, die wegen des Prostatatumors eine Bestrahlung bekommen haben. Dieses Risiko ist nach einem Intervall von über 15 Jahren leicht höher als in der Normalbevölkerung.

April 2011

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Vorträgen von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.


Schlagwörter:

Darmkrebs, Risiko, Strahlentherapie

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