Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

DHEA und DHEA-S

28.11.2004

DHEA und sein Sulfat-Ester (DHEA-S) werden in der Nebennierenrinde gebildet; ihre physiologischen Funktionen sind noch weitgehend ungeklärt.

DHEA und DHEA-S können die Blut Hirn-Schranke passieren und werden auch im ZNS gebildet. Sie werden deshalb auch der Gruppe der neuroaktiven Steroide zu gerechnet

Dehydroepiandrosteron (DHEA) gilt als Schlüsselhormon des Alterungsprozesses. DHEA ist nämlich wichtig für zahlreiche wichtige körpereigene Botenstoffe (Hormone), vor allem männliche Sexualhormone (Androgene). Die im Körper produzierte Menge an DHEA nimmt mit fortschreitendem Alter ab. Im Alter von 60 Jahren ist weniger als ein Drittel und mit 80 Jahren weniger als ein Fünftel DHEA im Vergleich zu Jugendlichen im Körper nachweisbar. Durch DHEA-Zufuhr können Altersbeschwerden und Lebensqualität bei älteren Menschen wirksam verbessert werden. DHEA gilt deshalb als "Jungbrunnen-Hormon". Vielleicht deshalb erfreut sich die Substanz vor allem in den USA großer Beliebtheit. DHEA-S ist dort seit 1994 rezeptfrei erhältlich.

Niedrige DHEA-Spiegel wurden bei verschiedenen Krebserkrankungen, Entzündungen, Diabetes mellitus Typ II, kardiovaskulären Erkrankungen und erektiler Dysfunktion gemessen .Die Befunde zu den Symptomen eines DHEA- bzw. DHEA-S-Mangels sind allerdings außerordentlich widersprüchlich.

Als Normalwert gilt 3,4 ng/ml

November 2004


Schlagwörter:

DHEA, DHEA-S, Nierennebenrinde

Zurück