Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Erektile Dysfunktion

23.5.2011

Impotenz, Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr

kann ein Hinweis sein auf noch nicht erkannte Erkrankungen wie Diabetes oder Arteriosklerose oder auf Unverträglichkeit bzw. Nebenwirkung einer Medikamenteinnahme.

Hilfsmittel und Medikamente können helfen, die Probleme zu überwinden; möglichst unter Einbeziehung der Partnerin. Siehe die unten stehende Bilder und die jeweiligen Fundstellen in der Infothek.

Es gibt auch ohne Erektion befriedigenden lustvollen Sex. Männer müssen lernen, darüber mit ihrer Partnerin zu sprechen. Frauen haben mit dem Partner, der über seine Probleme nicht spricht, mehr Probleme als mit der Funktionsstörung selbst.

Nicht alle Urologen sind Spezialisten für Diagnose und Therapie von Erektionsstörungen

Das Ziel der Behandlung der ED ist die Wiedererlangung der Erektionsfähigkeit. Nichtmedikamentösen Therapiemöglichkeiten sind zum Beispiel die Vakuumpumpe, das Penisimplantat (Penisprothese) und Operationen zur Verbesserung der Penisdurchblutung. Das älteste wirklich wirksame Medikament zur Behandlung der ED ist das Prostaglandin E1. Prostaglandin E1 wird seit rund 25 Jahren verwendet. Der größte Nachteil ist, dass es vom Patienten selbst zur Auslösung einer Erektion direkt in den Schwellkörper gespritzt werden muss. (Schwellkörper- Autoinjektions-Therapie = SKAT).

Den Durchbruch in der medikamentösen Behandlung der ED hat die Markteinführung von Viagra (Sildenafil) im Jahr 1998 gebracht. Erstmals stand damit eine "Pille für den Mann" zur Verfügung, die der Patient 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr schluckt um nach sexueller Stimulation eine "normale" Erektion zu bekommen. Weitere Medikamente mit dem gleichen Wirkprinzip sind Vardenafil = Levitra und Tadalafil = Cialis. Alle drei Medikamente haben eine ausgezeichnete Wirksamkeit. Der Unterschied liegt in der Wirkdauer und in den Nebenwirkungen. Cialis wird wegen der längsten Wirkdauer als "Wochenendpille" bezeichnet.

Sehr wichtig bei der Verschreibung dieser Medikamente ist, dass sie auf keinen Fall in Kombination mit bestimmten Medikamenten zur Behandlung von Herzerkrankungen eingenommen werden dürfen. Eine Nichtbeachtung hat in der Vergangenheit zu Todesfällen geführt.
aus einem Vortrag von Univ.-Prof. Pummer

Es gibt eine Selbsthilfegruppe, die über das Internet erreichbar ist:

http://www.impotenz-selbsthilfe.de

Ergänzung Mir vorliegende Informationen aus Fachschriften weisen deutlich darauf hin, dass Erektionsstörungen in erster Linie körperliche Ursachen haben sollen. Vor allem Durchblutungsstörungen. Errektionsstörungen, so wird argumentiert, seien oft Vorläufer von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Es gäbe zudem einen Zusammenhang von einer medikamentösen Therapie von Bluthochdruck und der Verschlechterung der Erektionsfähigkeit. Allerding würde nach der Einnahme von Betablockern die erktile Dysfunktion nur geringfügig zunehmen. In einer Studie (TO)MH-....) gab es Hinweise auf eine deutliche Verschlechterung der Erektionsfähigkeit nach der Einnahme von Diuretika. Es gäbe in kleineren Studien Hinweise, dass bei Bluthochdruck die ACE-Hemmer als auch ATi-Antagonisten die Erektionsfähigkeit sogar günstig beeinflußt würde.

letzte Aktualisierung im Mai 2011

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.

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