Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

TRUS-ANNA

01.8.2011

Diese von Dr. Tillmann Loch entwickelte Verfahren (ANNA-Verfahren, d.h. Artifizielle Neuronale Netzwerk-Analyse) beruht darauf, daß eine Computerdatenbank mit sehr vielen Ultraschallbildern der kranken und gesunden Prostata und mit den dazu gehörigen Biopsiedaten aufgebaut wurde. Durch Vergleichen der Ultraschallinformationen beim TRUS mit den Informationen aus seiner Datenbank "lernt" der Computer im TRUS-Bild der Prostata zu erkennen, wo ein Karzinom sitzt. Das kann dann gezielt biopsiert werden.

Und je mehr Daten in der Datenbank vorhanden sind, um so besser -so der Grundgedanke dieses Verfahrens- oder um so eher vermag der Computer einen Tumor zu erkennen.

Bei diesem Verfahren ist wichtig zu wissen: der Computer kann in den Ultraschallbilder sehr viel mehr Graustufen unterscheiden als das menschliche Auge. Er, der Computer, "sieht mehr" als der Arzt vor dem Bildschirm mit dem bloßem Auge.

Problem: Das Verfahren wurde von Dr. Loch (früher Homburg-Saar) entwickelt m.W. aber nicht der Wissenschaft offen zur Verfügung gestellt. Nur bei Dr. Loch gibt es ANNA!

In Betroffenenkreisen wird dieses Verfahren gelobt, weil die Trefferquote bei ANNA insbesondere bei Patienten mit steigendem PSA aber negativen Biopsien, manchmal sogar mehreren, passabel sei. Die Trefferquote wird in Betroffenenkreisen für diese besonderen Fälle mit 50 Prozent angegeben.

Dr. Loch ist erreichbar in der Klinik für Urologie der Diakonissenanstalt (DIAKO) Flensburg. Termine können unter 0461-812-1400 (Frau Claussen o. Rudolph) vereinbart werden.

Januar 2005

Franz aus Itzehoe teilt mit:

Dr. Loch ist unter der Telefonnummer 0461-8121403 (Diakonissenkrankenhaus Flensburg) zu erreichen. Für die "Anna"-Untersuchung gibt es Wartezeiten. Für Kassenpatienten so um die 8 Wochen und mehr bzw. für Privatpatienten ca. 4 Wochen. Nach meinen letzten Informationen. Kosten ca. 600,00 Euro für Privatpatienten.

Aktuelles zu ANNA-Trus

Die MHH (Mediz. Hochschule Hannover) teilt mit, die dortige Klinik für Urologie könne mit der C-TRUS-Methode von Prof. Tillmann Loch arbeiten. Schon vor der Probeantnahme werden Ultzraschallbilder der Prostata zur Analyse an eine zentrale Datenbank geschickt. Dort können werden die Aufnahmen des Patienten mit der Datenbank verglichen. Nach drei bis fünf Tagen bekommt der Arzt die Bilder zurück, auf denen dann die auffälligenTumorregionen farbig markiert sind. Das erhöht, so teilt man mit, die Diagnosesicherheit von 14-22 Prozent auf rd. 50 Prozent (mit der C-TRUS-Methode)

Diese Leistung ist nicht im Leistungskatalog der Krankenkasse enthalten, d.h. der Patient muß die rd. 580 Euro teure Prozedur selbst bezahlen.

Mehr Infos in der urologischen Ambulanz der MHH.

letzte Akzualisierung im April 2011/August 2011

 

Ergänzung:

Auf dem Kongress der DGU 2013 in Dresden war zu hören, die Datenlage zur Beurteilung dieser Methode sei dünn und prospektive randomisierte Studien lägen nicht vor. Quelle: Urologische Nachrichten 09.2013 Kongressausgabe 2

August 2014 WDF

 

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