Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
E-Mail: info@prostata-sh.info

PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

diffuse Knochenmarkinfiltration

13.5.2010

nicht abgegrenztes (verstreutes)Eindringen in das Knochenmark

Beim Prostatakarzinom gehört die Induktion eines Hypogonadismus zur Therapiestrategie, insbesondere bei allen metastasierten Formen und im Rahmen postoperativ persistierender hoher PSA-Werte. Als antiandrogene Therapie stehen beim Mann die Orchidektomie, GnRH-Analoga und Antiandrogene zur Verfügung. Bisherige Studien haben gezeigt, daß alle Androgen-supprimierte Patienten mit Prostatakarzinom Hochrisikopatienten für Osteoporose sind.

Neben der medikamentösen Schmerztherapie und perkutanen Strahlentherapie stellt die nuklearmedizinsche Schmerztherapie mit Samarium-153 EDTMP, Rhenium-186 HEDP und Strontium-89 ein effektives Therapieverfahren in der Behandlung von Patienten mit multilokulärer osteoblastischer Metastasierung und ausgeprägter Schmerzsymptomatik dar.



Zurück