Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Hormontherapie Definition

31.5.2010

Behandlung von Krebszellen mit Medikamenten, die die Wirkung von Hormonen verhindern; das kann auch eine Behandlung mit Hormonen sein. Der Urologe Huggins hatte 1942 die antihormonelle Therapie eingeführt.

Unterschieden werden
- primäre (Ersttherapie)
- sekundäre (z.B. nach einer OP oder Strahlentherapie)
- tertiäre (z.B. Wechsel zu einer anderen Hormontherapie nach "Versagen" der vorangegangenen Hormontherapie, manchmal auch in Kombination mit einer Chemotherapie)

Das Prostatakarzinom ist in seinem Wachstum fast ausschließlich vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron abhängig. Die chirurgische Kastration gilt zwar als Gold-Standard, viele Männer empfinden sie aber als Verstümmelung. Die medikamentösen Kastration, kurz Hormontherapie genannt, ist eine Alternative. Jährlich sterben weltweit rund 220.000 Patienten an diesem Krebs, an die 700.000 Neudiagnosen kommen dazu.

März 2009

 

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Auszüge von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.



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