Wolfhard Frost · Bessemerweg 13 · 33611 Bielefeld
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PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld

Rotwein und Prostatakrebs

25.7.2005

"Saufen" gegen Prostata-Krebs?

Ein Glas Rotwein am Tag halbiert das Risiko, an bösartigen Tumoren der Prostata zu erkranken. Das haben US-Forscher herausgefunden. Vor allem gegen sehr aggressive Geschwulste hilft der Rebsaft, so Forscher um Janet L. Stanford vom Fred Hutchinsons Cancer Research Center in Seattle. Sie untersuchten über 1400 Männer unter 55, von denen die Hälfte gesund, die andere Hälfte an Prostatakrebs erkrankt war. Die Wissenschaftler befragten die Versuchsteilnehmer nach ihrem Alkoholkonsum. Ergebnis: Wer mehr als viermal pro Woche 0,1 Liter Rotwein trank, hatte ein um 60 Prozent verringertes Risiko, an Prostata-Krebs zu erkranken. Weißwein und hochprozentige Spirituosen schützten dagegen nicht vor Tumoren.

Forscher vermuten, dass bestimmte Bestandteile im Rotwein, so genannte Antioxidantien, vor bösartigen Geschwulsten bewahren. Diese Stoffe entschärfen im Körper besonders „freie Radikale“, also sehr aggressive Substanzen, die unter anderem das Erbgut schädigen und so Krebs auslösen können. Die Trauben von Rotwein enthalten reichlich von dem antioxidativen Wirkstoff Resveratrol.

„Es ist schwierig, irgendeine Empfehlung zum Alkoholkonsum zu geben, da größere Mengen Krebs auslösen“, so Janet Stanford. „Aber wenn Männer regelmäßig trinken, sollte man ihnen moderate Mengen Rotwein empfehlen.“

Na dann Prost

Oktober 2004
Wolfhard D. Frost

 

Soweit keine Quelle angegeben ist, sind die Texte auszugsweise zusammengestellt von verschiedenen Internetquellen, dem BPS-Magazin und BPS-Forum (Mitteilungsorgan des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.), Werbeschriften und Dokumentationen von einschlägigen Unternehmen und Institutionen, eigenen Aufzeichnungen anläßlich von Besuchen auf urologischen Kongressen und Symposien, Seminaren und Vorträgen von Referentenvorträgen vor unserer Selbsthilfegruppe in Bielefeld und anschließend weitgehend laienverständlich aufbereitet, soweit ich dazu als medizinischer Laie in der Lage bin.



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